3'000 bis 5'000 CHF pro Abgang. Konservativ geschätzt. Wer diese Zahl kennt, denkt anders über Wohlbefinden im Team — und über das, was Gesundheitsförderung im Gastgewerbe wirklich bedeutet.
Im Gastgewerbe wird über vieles gesprochen. Über Foodkosten, über Deckungsbeiträge, über RevPAR. Aber über das, was eine Kündigung wirklich kostet? Selten. Und das ist ein Problem.
Denn wer diese Zahl nicht kennt, kann auch nicht erkennen wie viel günstiger es wäre, in das Wohlbefinden des Teams zu investieren.
| Kostenpunkt | Geschätzte Kosten |
|---|---|
| Stellenanzeige (Online, Print) | CHF 300–800 |
| Bewerbungsgespräche (Führungszeit) | CHF 400–600 |
| Einarbeitungszeit (4–8 Wochen reduzierte Produktivität) | CHF 800–1'500 |
| Mehrbelastung restliches Team (Überstunden, Qualitätsverlust) | CHF 500–1'000 |
| Verlust von Wissen und Kundenkontakten | nicht messbar |
| Auswirkung auf Team-Moral und Stimmung | nicht messbar |
| Total (messbar) | CHF 2'000–3'900 |
Und das sind nur die messbaren Kosten. Die unsichtbaren — der Vertrauensverlust im Team, der Rückgang der Servicequalität während der Einarbeitungszeit, die Signalwirkung auf andere Mitarbeitende — sind oft noch teurer.
Fluktuationskosten sind versteckt. Sie tauchen nicht als einzelne Zeile in der Buchhaltung auf. Sie verteilen sich auf Lohnkosten, Werbekosten, Überstunden — und werden nie zusammengezählt.
Das führt dazu, dass viele Betriebsinhaber Wohlbefinden als "nice to have" betrachten. Als Luxus. Als etwas für grössere Unternehmen mit HR-Abteilung.
Dabei ist es schlicht das günstigste Businessinstrument das es gibt.
Ein halbtägiger Workshop mit dem Team: CHF 800–1'500. Ein Set SOS-Karten für die Führungskräfte: unter CHF 50. Ein 3-Minuten-Briefing täglich vor dem Service: CHF 0.
Wenn dieser Workshop dazu führt, dass zwei Mitarbeitende pro Jahr länger bleiben — hat er sich bereits mehr als bezahlt gemacht.
Gesundheitsförderung im Gastgewerbe ist keine Sozialleistung. Es ist eine der besten Investitionen die ein Betrieb tätigen kann.
15 Minuten. Wir schauen gemeinsam, wie viel Fluktuation euren Betrieb gerade kostet — und was sich ändern könnte.
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